Seit März 2020 ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz hat im Zuge dessen drei Servicestellen für Unternehmen, die Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten einstellen wollen, eingerichtet. Sie beraten u.a. zu Themen wie Möglichkeiten des beschleunigten Fachkräfteverfahrens, Anerkennung ausländischer Abschlüsse, arbeitsrechtlichen Fragen und Möglichkeiten der sprachlichen, fachlichen Qualifizierung sowie der Integration der neuen Mitarbeitenden in den Betrieb. Aufgrund der Corona-Pandemie blieb der große Ansturm auf die Beratungsstellen bisland aus. "Wir rechnen aber in den kommenden Wochen und Monaten mit einem deutlichen Anstieg der Anfragen seitens der Arbeitgeber*innen", so Ulrike Pingel, Koordinatorin des IQ Netzwerks Rheinland-Pfalz. Pressemeldung 1 Jahr Fachkräfteeinwanderungsgesetz - Angebote in Rheinland-Pfalz

Der Bildungsträger, die ARBEIT & LEBEN gGmbH, bietet im Rahmen des IQ Projekts "IQ Service Interkulturalität und Vielfalt in der Arbeitswelt Rheinland-Pfalz" auch 2021 wieder die beliebten "Online-Nuggets" an. Die Zoom-Veranstaltungen richten sich an Unternehmen und Arbeitsverwaltungen, die internationale Mitarbeitende beschäftigen (wollen) und die Integration für beide Seiten erfolgreich gestalten wollen. Dabei helfen interkulturelle Kompetenztrainings zu verschiedenen Themen. Die Nuggets finden jeweils 2 Stunden, vormittags von 10 bis 12 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.  

hier geht's zu den Terminen und Inhalten: Übersicht Online-Nuggets

 

Menschen helfen, Dankbarkeit erfahren, ihre Genesungsprozesse beobachten, mit ihnen hoffen und mitfühlen – Erlebnisse wie diese hat Mohammad Ebrahim fast täglich. Der 34-Jährige arbeitet als Medizinisch-Technischer Radiologie-Assistent (MTRA) in der Praxis für Strahlentherapie in Neuwied. Bereits in seiner Heimat Syrien war er sieben Jahre lang als MTRA tätig.

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Das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz wagt sich an ein neues Format und bringt den Podcast Aus:sicht heraus! Darin kommen Expert*innen zu Wort, die was zu sagen haben zu Themen rund um Arbeitsmarkt und Integration. Der Name des Podcasts ist Programm: Ziel der Macherinnen ist es vor allem, auf Entwicklungen und Perspektiven zu schauen, wie Diversity und ein diskriminierungsfreier Weg in den Arbeitsmarkt gelingen können. Zur Aus:sicht

Seit vergangenem Jahr gibt es die IQ Servicestelle Gesundheitsberufe im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz, angesiedelt beim ism Institut für Sozialpädagogische Forschung in Mainz e.v. Ihre Aufgabe ist es u.a. Einrichtungen des Gesundheitswesens bei der Einstellung internationaler Gesundheitsfachkräfte in Rheinland-Pfalz zu beraten. Ab sofort erscheint nun regelmäßig per Mail ein Infobrief der Servicestelle mit News und Infos rund um Fachkräfteeinwanderung und Integrationsmanagement. In der ersten Ausgabe stellt die Servicestelle Gesundheitsberufe ihr Angebotsportfolio vor. 

Sie haben Interesse am Infobrief? Dann senden Sie eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Am 1. Januar 2021 hat die Zentrale Ausländerbehörde für Fachkräfteeinwanderung Rheinland-Pfalz, angesiedelt bei der Stadtverwaltung Kaiserslautern, ihre Tätigkeit aufgenommen. Die zentrale Ausländerbehöre ist landesweit für die Durchführung des sogenannten beschleunigten Fachkräfteverfahrens, das im Zuge des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes etabliert wurde, zuständig. Die Behörde unterstützt Arbeitnehmer*innen aus Nicht-EU-Ländern, die in Rheinland-Pfalz arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren möchten sowie Arbeitgeber*nnen mit Firmensitz oder Sitz ihrer Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz dabei, die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen für die Erteilung eines Visums zu erfüllen. Voraussetzung für die Erteilung eines Visums ist, dass die internationale Fachkraft in Deutschland ein Verfahren zur Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikation abgeschlossen hat. Um Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen eine bestmögliche Beratung und Begleitung für diesen Prozess zu bieten, arbeiten die IQ Beratungsstellen mit der Zentralen Ausländerbehörde Hand in Hand.

Kontakt:

Zentrale Ausländerbehörde für Fachkräfteeinwanderung Rheinland-Pfalz
Rathaus Nord, Gebäude B
Benzinoring 1
67657 Kaiserslautern
e-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0631 365 - 1390

https://bit.ly/3hRTRUd 
weitere Informationen: 
Zentrale Ausländerbehörde für Fachkräfteeinwanderung Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern startet (rlp.de)

Pro Social Business betreut als Partner im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz das Projekt "IQ Service Gründungsunterstützung Rheinland-Pfalz"hat eine zweiteilige Online-Fortbildung zum Thema „Gründen Migrant*innen anders? Existenzgründung von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung“ entwickelt. Adressaten der Online-Fortbildung sind Arbeitsmarktakteure, und Multiplikator*innen/Organisationen, die mit Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund im Hinblick auf Gründung oder Arbeitssuche im pfälzischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar arbeiten.

Wer Interesse hat, meldet sich vorab für die kostenlose Fortbildungsreihe an und hat dann 7 Tage lang Zugriff auf 11 Videos aus den Themenfeldern Migrantenökonomie und migrationsspezifischer Beratungskonzepte. Die Videos sind ab 4.12.20 freigeschaltet.Zusätzlich finden am 14., 15. und 17. Dezember drei virtuelle Live-Veranstaltungen statt zum Thema: Gründen Migrant*innen anders? Alle weiteren Infos finden sich im Online-Veranstaltungen

Am 1. März 2020 trat das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft, das Menschen aus Drittstaaten den Eintritt in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern soll. Unter anderem wurden hierfür Kontaktstellen für Unternehmen, die Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern einstellen wollen, geschaffen. Das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz hat hierfür drei berufsfeldspezifische Angebote etabliert. Es handelt sich um drei Beratungs- und Servicestellen in den Berufsfeldern Pflege, MINT und Handwerk. Die Beraterinnen und Berater informieren und unterstützen Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Einstellung internationaler Fachkräfte und sie sind zugleich Anlaufstelle für diejenigen, die hier arbeiten wollen und sprachliche und fachliche Qualfizierungsbedarfe haben. Ein Flyer bietet eine Übersicht über die IQ Angebote zur Fachkräfteeinwanderung in Rheinland-Pfalz. 

Im Rahmen eines Beitrags für die ARD wollte der SWR wissen, inwiefern Corona zur Integrationshürde wird. Unter anderem wurde Antonia Plötz-Bernhard vom IQ RLP Projektträger ProfeS dazu befragt. "Die Integration von Geflüchteten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt gestaltet sich derzeit langsamer und schwieriger." Als Beispiel nennt die IQ Beraterin den Pflegebereich und berichtet, dass Praktika in der Pflege aufgund der strengen Hygienerichtlinien aktuell kaum möglich sind. Dabei seien Praktika gerade für die Menschen, die noch keine Berufserfahrung in Deutschland haben, immens wichtig, so Plötz-Bernhard. Hier gehts zum kompletten Artikel.

Das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz hat schon im Frühjahr auf die Einschränkungen durch die Pandemie reagiert und bietet Zugewanderten und Geflüchteten Beratungen via Telefon, E-Mail und Video an. Auch Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen finden virtuell statt. 

In seiner Heimat Ägypten hatte Ahmad Homos beruflich schon fast alles gemacht, was man sich vorstellen kann: eine Ausbildung zum Elektriker, ein Informatikstudium, er war Empfangschef im Hotel, Marketingbetreuer und Inhaber einer Lebensmittelfabrik. Diese vielfältigen Kenntnisse und Qualifikationen, vor allem aber auch seine Willenskraft, halfen ihm, als er den Entschluss fasste, zu gründen. 2019 machte er sich mit einer Kaffeerösterei in Kusel, einer Kleinstadt im nordpfälzischen Bergland, selbstständig. Große Unterstützung erhielt der vierfache Familienvater während der Vorgründungs- und Gründungsphase von Pro Social Business im Rahmen des Projekts „IQ Gründungsunterstützung Rheinland-Pfalz“ im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz. „Man hat mir unkompliziert und unbürokratisch geholfen und mein Vorhaben von Anfang positiv und motivierend begleitet. Das kannte ich so bisher nicht“, bilanziert der Unternehmer. Und Karin Silvestri, die ihn als Beraterin bei Pro Social Business begleitete, sagt, dass Ahmad Homos eine ganz wichtige unternehmerische Stärke besitzt: "Als er erkannte, dass an dem Standort Kusel Kaffee allein nicht genügt, um den Laden aufrecht zu erhalten, schaltete er blitzschnell um, überlegte, was gebraucht werden könnte und erweiterte sein Sortiment.“ Zum Porträt von Ahmad Homos