„Der Schutz vor Diskriminierung ist ein Menschenrecht!“ So lautet die zentrale Botschaft des Fachtags „Auf dem Weg zu gelebter Vielfalt in Rheinland-Pfalz“, der in Mainz stattfand. Über 60 Expertinnen und Experten der Antidiskriminierungsarbeit in Rheinland-Pfalz waren auf Einladung des Netzwerks diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz zusammengekommen, um sich über Strategien, Konzepte und Praxis der Anti-Diskriminierungsarbeit auszutauschen und darüber zu diskutieren, wie der Schutz vor Diskriminierung in Rheinland-Pfalz weiter verbessert werden kann. Auch Vertreterinnen und Vertreter vom IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz, das Partner des Netzwerks diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz ist, waren anwesend und bereicherten die Veranstaltung mit einem Workshop zum Thema "betriebliche Diversitätsstrategien". Sibel Soyer vom IQ Projektpartner ARBEIT&LEBEN gGmbH leitete gemeinsam mit Sylvia Pyzik von der Mainzer Mobilität den Workshop. Seit einigen Jahren begleiten IQ und ARBEIT&LEBEN das ÖPNV-Unternehmen bei der erfolgreichen Umsetzung seiner Diversitätsstrategie, die im Workshop beispielhaft dargstellt wurde. Mehr zur Fachtagung in der Pressemeldung.   

Foto Sibel Soyer Workshop betriebliche Diversitätsstrategien

Am Beispiel der Mainzer Mobilität stellten Sibel Soyer von ARBEIT&LEBEN und Sylvia Pyzik von der Mainzer Mobilität betriebliche Diversitätsstrategien vor. (Foto: IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz)

Das Projekt "Apotheker für die Zukunft" wurde mit dem Nationalen Integrationspreis der Bundeskanzlerin ausgezeichnet. "Apotheker für die Zukunft" wird im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" umgesetzt, welches durch das Bundesministerium für Arbeit seit Beginn 2015 in der nunmehr zweiten Förderrunde aus eigenen Mitteln und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Das Projekt ist Teil des IQ Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz und wird durch den Träger MIP - Medici in Posterum in Zusammenarbeit mit der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz (LAK RLP) umgesetzt. Zur kompletten Meldung

Das im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz angesiedelte Projekt, das internationale Apothekerinnen und Apotheker sechs Monate lang gezielt auf die pharmazeutische Kenntnisprüfung vorbereitet, erhielt heute den Nationalen Integrationspreis der Bundeskanzlerin. Dr. Angela Merkel lobte das Projekt, das seit 2017 in der Kooperation mit der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz und MIP - Medici in Posterum GmbH durchgeführt wird, als beispielhaft für gelungene Integration. Fast alle Teilnehmenden arbeiten mittlerweile in einer Apotheke, viele auch auf dem Land, und tragen somit dazu bei, dass die Apotheke vor Ort nicht ausstirbt und" für viele viele Menschen sehr sehr wichtig ist", so die Kanzlerin in ihrer Laudatio. Pressmeldung 

Fot0 Quelle Bundesregierung Steffen Kugler

Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Das Projekt "Apotheker für die Zukunft", das im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz von der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz und MIP - Medici in Posterum umgesetzt wird, erhält am Montag, 11.November 2019 den Nationalen Integrationspreis der Bundeskanzlerin. Die Jury entschied sich für das Projekt, das internationale Apothekerinnen und Apotheker auf die Kanntnisprüfung vorbereitet, weil es ein "herausragendes Beispiel gelungener Integration" sei. Die sechsmonatige Qualifiizierung beruht auf drei Säulen - 1. Integrierter Fach- und Sprachunterricht, 2. Arbeit in Apotheken und 3. Einzelbetreuung durch einen Tutor (ehrenamtlicher Apotheker/ ehrenamtliche Apothekerin). Damit werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt vorbereitet auf die Prüfung, deren Bestehen erforderlich ist, um die deutsche Approbation zu erlangen. Pressemeldung der Bundesregierung.


Am 24.10.2019 fand der Workshop "Chunklernen II - Oh, noch mehr zu tun!" statt. Dozentin Susanne Overdrevermann von der IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch vermittelte den teilnehmenden Sprachlehrkräften Informationen zur Methodik des Chunklernens und damit konkrete Impulse für die Gestaltung ihres Unterrichts "Deutsch als Zweitsprache" oder "Deutsch als Fremdsprache". Chunks sind zusammenhängende Worteinheiten, oftmals häufig genutzte Sätze. Anstelle einzelner unkonjugierter und undeklinierter Vokabeln prägen sich die Lernenden somit vollständige (Teil-)Sätze ein, die schon dekliniert und konjugiert sind, wodurch flüssigeres Sprechen ermöglicht wird. Es werden also didaktische Methoden um entsprechende neurowissenschaftliche Erkenntnisse erweitert.

Fort- und Weiterbildungen (mit Fokus auf die arbeitsmarktspezifischen Anforderungen an Lernende) von Deutschlehrkräften im Bereich DaZ (Deutsch als Zweitsprache) und DaF (Deutsch als Fremdsprache) sind ein wichtiger Bestandteil zur Verbesserung der Arbeitsmarktintegrationsprozesse von Nicht-Muttersprachlern in Deutschland.

Okt 2019 Workshop Chunk lernen

Der Projektverbund FAiR „Flüchtlinge und Asylsuchende integriert in die Region“ vereinigt die regionalen Kompetenzen der Arbeitsintegration mit denen der Migrationsberatung und lädt am 22.10. ein nach Koblenz zur Fachtagung "Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt". Die Veranstaltung, die sich an Mitarbeitende der Agentur für Arbeit, Jobcenter, Migrationsdienste, Berufsbildende Schulen, Arbeitgeber und andere relevante Landes- und Bundesprogramme richtet, dient dazu Erfahrungen im Bereich der Integration von Geflüchteten auszutauschen und Erkenntnisse für die Zukunft zu sammeln. Nach dem Impulsvortrag von Dr. Alexander Wilhelm, Staatssekretär Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz folgt eine Podiumsdiskussion sowie Foren, in denen auch das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz seine Angebote vorstellt. Programm

Die aktuelle Ausgabe der IQ konkret 1/19 befasst sich mit dem Wandel der Arbeitswelten angesichts der Digitalisierung, Globalisierung, Flexibilisierung und Zuwanderung und versucht Antworten auf Leitfragen zu finden: Was passiert, wenn Zuwandernde mit ihren ganz unterschiedlichen (berufs-) biografischen Hintergründen auf die hiesigen Arbeitswelten treffen? Welche integrationshemmenden Faktoren gibt es, welche integrationsfördernden? Welche Angebote gibt es, die Zuwandernde über die Arbeitswelten in Deutschland informieren? Wie werden hier ansässige Unternehmen aktiv, um die Integration in den Betrieben zu gestalten? Das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz steuerte zum Thema den Artikel "Integration durch Kommunikation" bei und stellt die Erfolge des Projekts "Ingenieurwissenschaftlich abschlussorientierte Qualifizierung" des Projektpartners Hochschule Kaiserslautern vor. Es handelt sich um eine maßgeschneiderte Weiterbildung für zugewanderte Ingenieurinnen und Ingenieure, die den Weg für den Berufseinstieg in Deutschland ebnet. Ausgabe IQ konkret 

Diese Broschüre hilft Migrantinnen dabei, Expertinnen und Experten in der Nähe zu finden, die bei der Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation unterstützen. Eine Liste mit den IQ Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz befindet sich auf Seite 31 dieser Publikation

Am 02.09.19 fällt der Startschuss für die nächste virtuelle sprachliche Qualifizierung für Pädagoginnen und Padagogen, die ihre Deutschkenntnisse und damit ihre Berufsaussichten weiter verbessern wollen. Der Kurs umfasst 360 Unterrichtsstunden und endet am 24.01.20. Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnahmevoraussetzuungen u.a.: Sprachniveau B2 und wohnhaft Rheinland-Pfalz.Noch gibt es freie Plätze. Alle weiteren Infos gibt es im Flyer.

 

Anlässlich des Deutschen Diversity Tages 2019 luden die ARBEIT& LEBEN gGmbH und die IHK Rheinhessen ein zur Unternehmensmatinee. Personalverantwortliche, Mitarbeitende und Organisatoren diskutieren gemeinsam, inwiefern Unternehmen Diversity sinnvoll und gewinnbringend nutzen können. So steigern sie beispielsweise ihre Attraktivität als Arbeitgeber, wenn sie sich vielfältig und offen für die Diversity-Dimensionen Alter und Generation, Behinderung, ethnische Herkunft, Gender, Religion/Weltanschauung und sexuelle Orientierung präsentieren. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist das ein enormer Pluspunkt. Beim Treffen wurden auch Hürden und Herausforderungen deutlich und benannt. So etwa der Bedarf an individueller Sprachförderung, Anlaufstellen für Geflüchtete und regionaler Vernetzung. Zum gesamten Bericht